Die vorbildlichen Unternehmer 2011

Der Kongress christlicher Führungskräfte hat in Nürnberg drei „Preise für christliche Führungskräfte“ vergeben. Mit der Auszeichnung werden Führungskräfte geehrt, die auf vorbildliche Weise christliche Werte in Wirtschaft, Gesellschaft, Verwaltung oder Wissenschaft vermitteln. 

von links: Frank Erbacher, Peter Unterberg (Laudator), Burkhard Erbacher, Albrecht Fürst zu Castell-Castell (Laudator), Helmut Mohr, Helmut Roßkopf, Martin Beck (Laudator), Martin Funck


Die Preise erhielten der Unternehmer Helmut Mohr aus Selbitz (4. von rechts), die Brüder Burkard und Frank Erbacher aus Kleinheubach bei Aschaffenburg (1. und 3. von links) sowie die Geschäftspartner Helmut Roßkopf aus Volkenroda/Thüringen (3. von rechts) und Martin Funck aus Hennersdorf/Erzgebirge (1. von rechts). Mohr ist einer der wenigen Schuhfabrikanten, die noch in Deutschland produzieren. Mit 23 Jahren übernahm der heute 63-Jährige die JOMOS-Schuhfabrik von seinem Vater. Unter seiner Führung wuchs die Produktion von jährlich 50.000 Paar Schuhen auf knapp 600.000.

Lebensmittel für Mensch und Tier

Die Unternehmerfamilie Erbacher ist seit vielen Jahren nachhaltig und schöpfungsbewahrend tätig. Mit den Unternehmen der Erbacher Gruppe wollen die Brüder Burkard (37) und Frank (34) dafür sorgen, dass Lebensmittel für Mensch und Tier in guter Qualität auf einem globalen Markt zur Verfügung stehen. Es lässt ihnen keine Ruhe, dass viele Menschen weltweit hungern müssen, dass das Wasser knapp wird und es immer wieder Missernten gibt. In eigenen Labors und in Partnerschaft mit Universitäten suchen sie nach Lösungen. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen auf christlicher Basis rund 40 Entwicklungshilfeprojekte auf vier Kontinenten.

Unternehmer und Klosterbruder

Roßkopf hat mit seinem Geschäftspartner Funck aus einer Schreinerei ein international tätiges Unternehmen gemacht, das in Thüringen und Sachsen 150 Arbeitsplätze geschaffen hat. Zugleich ist Roßkopf als „Bruder Helmut“ Mitglied der Bruderschaft in Kloster Volkenroda (Thüringen) und lebt so zwischen hektischem internationalen Geschäft und der ruhigen, geistlichen Welt des Klosters.